Das Licht der Stadt, das Licht der Nacht

Ein Kanadier besuchte seinen Freund in Hongkong. Dort tobte das Leben.

Er war überwältigt von den glitzernden Fassaden, den bunten Lichtern und leckerem Essen, selbst um drei Uhr nachts.

Sein Freund fragte ihn:

„Wie kannst du es nur in der Einöde aushalten?“

Doch nach einer Woche sehnte sich der Kanadier nach seinen stillen Wäldern und weiten Seen.

Ein Jahr später besuchte der Hongkonger ihn in Kanada.

Die ersten Tage sah der Hongkonger zu viel Himmel, zu viel Wasser, zu viele Bäume – und zu wenig von allem anderen.

In der letzten Woche seines Besuchs fragte der Kanadier:

„Und vermisst du Hongkong immer noch?“

Der Hongkonger nachdenklich:

„Ich werde die dunklen, sternenklaren Nächte hier vermissen, wenn ich zurück bin.“

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